Seit einiger Zeit wird die schnelle Übertragungstechnik DSL intensiv von vielen Internetanbietern beworben. All die tollen Werbespots über die Vorzüge des schnellen Internetzuganges, einprägsam und doch nichtssagend, was den technischen Hintergrund angeht. Technisch nicht belesene aber mißtrauische Telekomkunden sehen das und wissen doch im ersten Moment nicht, was sie damit anfangen sollen. Vielleicht ist der eine oder andere sogar mißtrauisch genug, um auch nicht bei der kostenlosen Informationsnummer anzurufen - angesichts der immer wieder auftauchenden Negativschlagzeilen über Probleme mit solcher Technik ebenfalls verständlich.
Wer allerdings in heutiger Zeit noch mit einem analogen Modem in den virtuellen Weiten des WorldWideWeb unterwegs ist, hat sicher auch das Gefühl, im Internet würde alles immer langsamer werden. Der Spassfaktor bleibt beim Surfen oder Emailen immer mehr auf der Strecke - Internet-Chat oder gar Internet-Telefonie verbieten sich schon wegen der zeitabhängigen Abrechnung von Modemwählverbindungen selbstredend. Das normale Telefon nebenan geht auch nicht, solange man surft - ebenso ärgerlich, denn es gibt ja doch noch Leute, die dort anrufen, statt eine Email zu schreiben...
ISDN ist zwar merklich schneller und meist auch zuverlässiger, auch geht das Telefon immer noch, wenn man surft. Aber eine Geschwindigkeitserlebnis ist es trotz alledem nicht mehr. Außerdem weiss man irgendwie, dass das gute alte Telefon mit ISDN nicht mehr funktionieren soll. Kostet auch alles wieder Geld... aber was ist denn nun mit diesem DSL?
Auf den folgende Informationsseiten soll versucht werden, den Mythos um diese technischen Dinge etwas zu erhellen. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen weiter... Ein Hinweis gleich zu Beginn - es handelt sich bei dieser Information weder um eine Kaufempfehlung noch um eine eigennützige Werbeaktion des Autors. Es ist eine reine Information zu technischen Fragen rund um den Internetzugang.