Dazu braucht es nach aller Technik und Installation einen Versorgungstarif. Auch hier gibt es unterschiedliche Varianten, die sich für unterschiedliche Nutzer empfehlen.
1. Volumentarife
Wer oft im Internet surft, aber dabei nicht viele Daten herunterlädt, ist hier sehr gut aufgehoben. Volumentarife, auch "Volumen-Flatrates" genannt, gibt es in Staffelungen von 1000 bis 5000 MByte pro Monat. Wie oft und lange man online ist, spielt bei diesen Tarifen keine Rolle - es entscheidet nur die Datenmenge, die man transportiert. Die im Tarif benannte Datenmenge ist dabei in der monatlichen Gebühr enthalten, bei Überschreitung kostet es aber heftig extra.
Bei einigen Anbietern bekommt man bei gleichzeitiger Bestellung eines neuen T-DSL-Anschlusses die Volumen-Flatrate mit 1000 MByte gratis dazu.
In letzter Zeit ist das Angebot an Volumen-Flatrates stark zurückgegangen, da der Ausbaugrad der Netze und das gefallene Preisniveau echte Flatrates mehr und mehr begünstigt.
2. Zeittarife
Wer nicht oft im Internet surft, aber in dieser kurzen Zeit sehr viele Daten herunterladen will (Videos, Musik), ist eventuell mit zeitabhängigen Tarifen besser beraten. Die Preise liegen im gleichen Bereich wie für Volumentarife. Ob ein Zeittarif aber wirklich der bessere ist, muss man sich sehr genau überlegen. Zeittarife sind ebenfalls im Angebot sehr selten geworden.
3. Echte Flatrates
Hier gibt es kein Limit - man bezahlt einen festen Preis zwischen 5 und 15 EUR und kann surfen so viel und so lange man will. Für den passionierten Dauersurfer, Onlinespieler oder "Videosauger" ist das sicher die beste Option zu fest kalkulierbaren Preisen. Flatrates werden inzwischen mit Internet-Telefontarifen und Internet-TV-Angeboten verbunden und als "Komplett-Pakete" angeboten. Auch hier gilt - erst überlegen, was man wirklich braucht und will, sonst kann es sehr schnell teuer werden und wenig nützen.
Der monatliche Preis für den Onlinetarif kommt also in jedem Fall zum monatlichen Preis für den T-DSL-Anschluss hinzu.