Jetzt hat man nun ein gut gepflegtes System, vielleicht sogar einen Router mit DSL-Anschluss und einen guten Virensucher hat man sich auch besorgt. Damit sollte dem ungetrübten Surfvergnügen eigentlich nichts mehr im Wege stehen - doch weit gefehlt, das war noch nicht alles.
Zum Surfen braucht man einen Browser - der Internet Explorer ist ja immer schon dabei. Leider ist auch der nicht frei von Fehlern. Getreu dem Motto "Software ohne Fehler ist veraltet" wird heute alles beim Anwender getestet und reift wie eine Banane beim Kunden. Das mag frustrieren, ist aber nicht zu ändern.
Es bleibt also nichts anderes, als sich den Fehlern zu stellen. Leider hat Mircosoft wenig Transparenz in seinen Programmen. Auch sind sie so verbreitet, dass man mit einer gefundenen Schwachstelle sofort sehr viele Benutzer verletzen kann. Wie in der Natur üblich, kann hier die Vielfalt nutzen, dass ein Schädling sich nicht massenhaft verbreiten kann.
Wegen dieser Problematik haben alternative Browser in letzter Zeit an Popularität gewonnen. Der recht junge Mozilla Firefox wird über frei verfügbare Programmierquellen (Open Source) von einer weltweit verstreuten Programmierergilde erstellt. Die offenen Programmroutinen ermöglichen jedem, den Code zu sehen und Schwachstellen zu suchen. Damit werden Fehler schnell gefunden und sind auch schnell behoben. Außerdem ist Firefox noch nicht so sehr verbreitet und damit nicht so interessant für Hacker. Das könnte sich aber irgendwann ändern. Bisher kann ich Firefox sehr empfehlen. Die aktuelle Version 2 verwende ich selbst.
Andere alternative Browser sind Netscape oder Opera. Beide sind nicht so schlank wie der Firefox und auch nicht Open Source. Allerdings ist auch hier der Verbreitungsgrad nicht so groß und damit eine höhere Sicherheit gegeben. Die Aufzählung kann hier keinesfalls vollständig sein. Die hier genannten Browser sind lediglich die bekanntesten.
Wie im richtigen Leben gilt auch im Internet - wer sich im zwielichtigen Umfeld bewegt muss mit unliebsamen Überraschungen rechnen. Auf seriösen Informationsseiten ist kaum Gefahr zu befürchten.