Sicher Emails senden und empfangen

Jeder Internetnutzer hat natürlich auch schon Emails gesendet und empfangen. Der schnelle Austausch von Nachrichten und Daten über dieses Medium macht das Internet erst so richtig interessant. Wenn man ein paar Dinge beherzigt, ist hier auch keine böse Überraschung zu erwarten.

Zuerst einmal müssen auch Emailprogramme über möglichst wenig Sicherheitslücken verfügen. Da Emails oft über Browser (Webmail) oder Emailprogramme (z.B. Outlook Express) versendet werden, gilt hier das gleiche wie für das Internetsurfen - ein gepflegtes Betriebssystem macht vieles sicherer.

Grundsätzlich sollte man wissen, dass eine Email mit einer elektronischen Postkarte zu vergleichen ist. Ein Postbote kann alle Postkarten lesen (ob er die Zeit dazu hat, sei mal dahingestellt). Emails werden über viele Server durch das Internet übertragen - quasi die elektronischen Postboten. Zu jedem Server gehört auch ein Administrator - und der kann immer mitlesen (wie gesagt, er braucht Zeit und Lust dazu). Wenn man also vertrauliche Nachrichten versenden will, ist Email der falsche Weg, es sei denn, man wählt den Weg, die Email zu verschlüsseln. Das soll hier jedoch nicht behandelt werden, denn es ist für Laien recht kompliziert.

Man sollte versuchen, verdächtige Emails zu erkennen. Emails sind von Haus aus ungefährlich, doch können mit ihnen versandte Dateien (Anhänge, Attachments) Viren oder andere Schädlinge enthalten. Wenn man den Absender nicht kennt oder die Email in einer Fremdsprache geschrieben ist, sollte Vorsicht walten. Auch die Nachricht, dass im Anhang die Lottozahlen vom nächsten Wochenende gespeichert sind, sollte Zweifel aufkommen lassen. Wenn man den Absender kennt, aber der Text der Email eigenartig erscheint, kann eine kurze Anfrage beim Absender Klarheit bringen, ob er wirklich etwas versandt hat, was man öffnen soll. Oftmals verwenden Schädlinge bekannte Adressen und interessante Texte, um sich selbst zu verbreiten. Es macht auch Sinn, den Virensucher mit einem frischen Update zu versorgen und erstmal den Anhang prüfen zu lassen. Gute Virenscanner erledigen das ohnehin, aber das klappt vielleicht nicht immer.