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Im August des Jahres 2001 wurde dieses Fest in Erinnerung an die alte Tradition der Steinmetze und Steinbrüche das erste Mal gefeiert. Die Idee dazu hatten die Betreiber des Landhauses "Zu den Steinbrüchen" Sybille und Dieter Böttge. Ihre Gaststube liegt in unmittelbarer Nähe der alten Loderslebener Steinbrüche. Beide Söhne der Wirtsleute haben einen handwerklichen Beruf ergriffen, einer der beiden ist sogar Steinmetz. Folglich war es nicht schwer, Handwerker aus verschiedenen Zünften zu gewinnen, sich am Steinbruchfest zu beteiligen und die alten Gewerke den Besuchern nahezubringen.
Im Handwerkerdorf waren Schmied, Steinmetz, Bildhauer, Zimmermann und Waldarbeiter mit ihren Werkzeugen und Künsten angetreten. Die Loderslebener Schützen eröffneten das Fest mit einem kräftigen Salutschießen. Jagdhornbläser vom Hornburger Sattel begrüßten die Besucher mit einem Jagdsignal. Auch der Männerchor des Ortes gab sich die Ehre und stellte unter anderem ein neu intoniertes Steinmetzlied den Zuhörern vor. Der Ortschronist Erich Bleimeister und Gunter Geipel von der Dombauhütte Naumburg gaben Auskünfte über das Leben und Arbeiten der Steinmetze im Raum Lodersleben.
Natürlich wurde an diesem Tag auch gefeiert. Trotz des unbeständigen Wetters, das mit öfteren Regengüssen einen geplanten Besuch in den Steinbrüchen unmöglich gemacht hatte, wurde bis in die frühen Morgenstunden auf der Straße vor dem Landhaus gesungen und getanzt. Alle waren sich einig, dass dieses Steinbruchfest jedes Jahr im August stattfinden sollte. Leider jedoch nahm das Interesse in den folgenden Jahren ab und das Steinbruchfest wurde keine regelmäßig wiederkehrende Veranstaltung.
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